Die häufigsten Irrtümer über Permanent Make-up

Lidstrichpigmentierung

Im Dienste der Schönheit

Tomke Wilke wusste schon sehr früh was sie beruflich machen wollte und ging zielstrebig ihren Weg. Aus jeder Frau das Beste herausholen, das wollte sie und dafür war ihr kein Weg zu weit und keine Ausbildung zu lang. Von Anfang an nur das Beste musste es sein – mit halben Sachen hat sich die attraktive Beauty-Expertin nie zufriedengegeben. Die vielen Jahre als leitende Trainerin bei Long-Time-Liner in München haben ihre weitere berufliche Entwicklung nachträglich geprägt. In ihrer Baby-Pause 2014 schließlich gründete sie ihr eigenes Unternehmen und offene, kompetente Aufklärung , eines ihrer wichtigsten Ziele in ihrer täglichen Arbeit.

Heute räumt sie mit den häufigsten Irrtümern über Permanent Make-up auf.

Irrtum 1: Permanent Make up blutet!
Bei gesunder Haut darf in der Regel keine Blut fließen, da ein professionelles Permanent Make up, ausschließlich in die erste Hautschicht, die Epidermis gezeichnet wird. Also wirklich gezeichnet und nicht gestochen. In der Epidermis befinden sich noch keine Blutgefäße und so kann jede Kundin – wie gesagt mit gesunder Haut – sich ganz einfach allein durchs Zugucken davon überzeugen, dass es sich hier um ein sachgemäßes Permanent Make up und nicht um eine Tätowierung handelt.

Irrtum 2: ein Permanent Make up hält ein Leben lang!
Hier gilt das gleiche wie bei Irrtum 1: Nein! Ein echtes Permanent Make up, also eine Epidermis-Pigmentierung ist keine Tätowierung und hält je nach Hautbeschaffenheit und Alter der Kundin ca. 2-5 Jahre.

Irrtum 3: Pigmentieren tut weh!
Also sagen wir mal so: Streicheleinheiten werden nicht vergeben. Aber es hängt von vielen Faktoren ab, wie schmerzhaft oder nicht schmerzhaft das Pigmentieren ist. Bei Lili Brown wird eine spezielle Spanntechnik angewendet, die es ermöglicht, dass die Nadel ganz sanft die Oberhaut öffnet. Demzufolge empfindet die Kundin nicht mehr als ein unangenehmes Kratzen. Natürlich gibt es immer wieder auch sehr empfindliche Kundinnen, denen es schon mal weh tut. Offensichtlich ist das individuelle Schmerzempfinden auch eine wechselnde Angelegenheit und Kundinnen, die bei der ersten Behandlung klagten, empfinden die Nacharbeit als sanft aber auch manchmal umgekehrt.

Irrtum 4: Permanent Make up verändert meinen Typ!
Leider sehen viele Permanent Make up`ler ihre Aufgabe in der Tat so und sie versuchen aus eher zurückhaltenden Typen z.B. die mondäne Diva zu zaubern. Für Lili Brown besteht die Aufgabe lediglich drin, die Kundin vom Typ her als Ganzes zu erfassen; d.h. Alter, Kleidungsstil, Frisur etc. – im Endergebnis diesen Typ zu optimieren und das beste daraus zu machen. Nur so ist gewährleistet, dass die Kundin über Jahre wirklich glücklich wird mit ihrem Permanent Make-up
Eine echte Typ- Veränderung hingegen ist Aufgabe der Visagisten z.B. für einen besonderen Abend.

Irrtum 5: Permanent ist nur was für junge Frauen!
Dies ist wirklich der größte Irrtum. Gerade wenn die Jugend vorüber ist und die Jahre beginnen, einige Spuren zu hinterlassen, ist es Zeit für ein individuelles und natürliches Permanent Make-up. Gerade die reifere Kundin profitiert von einem natürlichen und typgerechten Lili Brown Permanent Make-up und wirkt nicht selten um viele Jahre jünger.

Irrtum Nr. 6: Permanent Make up geht nicht bei Schlupflidern und Lippenfältchen!
Genau das Gegenteil ist der Fall: Gerade bei Schlupflidern können wir mit einem ausdrucksstarken, dekorativen Oberlidstrich und unserem hellen „eye-highlight“ Schlupflider fast wegzaubern und den Augen wirklich das Strahlen früherer Jahre zurückgeben. Wichtig ist hierbei, dass der Lidstrich immer erst mit der Wimpernkranzverdichtung beginnt, um das Auge auch wirklich aus dem Schlupflid hervorzuholen.

Irrtum Nr. 7. Permanent Make up ist nichts für Diabetiker!
Es schließt sich immer wieder der Kreis: Wer wirklich Oberhautpigmentierungen anbietet und bei gesunder Haut somit ohne Blutungen arbeitet, kann selbstverständlich Diabetiker pigmentieren. Voraussetzung ist natürlich, dass die Kundin vorher genau aufgeklärt ist z.B. darüber, dass ihre Haut eine wesentlich längere Zeit benötigt, um sich wieder vollständig zu schließen.
Bei Lili Brown ist es übrigens schon immer üblich, jede Kundin vor der Pigmentierung umfassend zu beraten und dabei auch zu erfragen, welche schweren Erkrankungen sie hat und welche Medikamente sie einnehmen muss. Nur so kann die Pigmentierer*in auch wirklich kompetent beraten.

Irrtum Nr: 8. Permanent Make up ist nichts für Männer!
Noch vor 10 Jahren hätte ich zugestimmt. Aber gerade in den letzten Jahren hat sich der Anteil der Männer stark erhöht. Neueren Medienberichten zufolge ist der Beautydruck nun auch bei den Herren der Schöpfung angekommen. Wir können jedenfalls eine starke Zunahme männlicher Kunden für Permanent- Make up verzeichnen. Selbstverständlich gelten bei männlichen Kunden andere Gesetze beim Pigmentieren: statt formvollendeter geschwungener Augenbrauen wird hier eher Wert auf Fülle und natürlichen Härchenwuchs gelegt und bei der Wimpernkranzverdichtung werden wirklich nur die Lücken zwischen den Wimpern mit Farbe gefüllt. Das Ergebnis soll ja nicht dekorativ sichtbar sein sondern nur „wirken“.

Irrtum Nr. 9: Nach der Pigmentierung kann man Tage lang nicht vor die Tür gehen!
Stimmt so nicht ganz. Natürlich gibt es empfindliche Hauttypen – meist sind es die hellhäutigen -, deren Oberlid kurzzeitig anschwillt. Aber in der Regel geht die Schwellung nach Kühlung noch am gleichen Tag zurück. In Ausnahmefällen kehrt die Schwellung über Nacht – durch den Lymphstau – noch einmal zurück und die Kundin sollte noch einmal kühlen. Aber das war`s dann auch. Bei der Lippenpigmentierung gilt gleiches. Also zusammengefasst gilt auch hier: nur eine wirklich gut aufgeklärte Kundin wird eine begeisterte sein. Wir verschweigen in unseren Beratungen nichts und weisen auf alle Möglichkeiten von Reaktionen hin.

Tipps worauf Sie achten sollten:

  • Nur wenn Sie beim Pigmentieren Zugucken dürfen, Termin machen;
  • Lassen Sie sich unbedingt Vorzeichnen; nur so wird ihr späteres Permanent Make up perfekt;
  • Fragen Sie nach Herkunft und Produktionsort der angewendeten Pigmentierfarben;
  • Achten Sie darauf, dass sie umfassend aufgeklärt werden; im Zweifelsfall immer nachfragen;
  • Fragen sie unbedingt nach Kosten für Nacharbeiten; bei seriösen Anbietern sind diese bereits im Preis enthalten;
  • Achten Sie auf den gesamten Eindruck des Geschäfts auch hinsichtlich Sauberkeit

Permanent Make-up zur Optimierung Ihrer Schönheit